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Ein Danke an „stille Helden“

JVP Neubau wurde auf der Suche nach engagierten Menschen fündig. Ohne freiwillige Helfer wäre Wien nicht das, was es ist.
Der Schulwart der „Notre Dame de Sion“ ist der erste der „Rekordverdächtigen“.
Stille Helden Benno Klestil
Im Rahmen der Aktion „Wir sind rekordverdächtig“ sucht die Junge VP, unterstützt von VPChef Josef Pröll, die „stillen Helden“ des Alltags.
In Neubau stieß Daniela Binder von der JVP, die auch als Bezirksrätin bei der Gemeinderatswahl kandidiert, auf den Schulwart der Schule in der Burggasse. Hier ist Benno Klestil zwar nicht ehrenamtlich tätig, sein Tun reicht aber weit über sein eigentliches Aufgabengebiet hinaus. Die Kinder lieben ihren Benno
„Die Kinder der ‚Notre Dame de Sion‘ sind ganz vernarrt in den Benno“, erzählt Bezirksrat Markus Frömmel, dessen Sohn bereits in die Schule geht. Seine Tochter war bis jetzt dort im Kindergarten, im September wechselt auch sie in die Schule. Klestil ist gelernter Elektriker und hat sich vor zehn Jahren an der Schule als Schulwart beworben. „Benno ist einfach immer zur Stelle, wenn die Kinder, Eltern oder Lehrer ihn brauchen“, erzählt Frömmel weiter. „Vor kurzem gab es wieder das große Gartenfest der ‚Notre Dame de Sion‘. Obwohl es nicht seine Aufgabe gewesen wäre, stand Benno am Grill, half beim Reintragen des Kühlschranks für die Getränke und war einfach überall zur Stelle, wo jemand gebraucht wurde.“ Selbst bei der Erstkommunion war er vor Ort, um bei der Agape zu unterstützen.
Immer da, wenn Not am Mann ist  „Die Kinder lieben ihn einfach. Sie wissen, dass sie jederzeit zu ihm kommen können, egal wo der Schuh drückt“, erzählt auch Binder. Der Schulwart gibt sich bescheiden: „Es ist selbstverständlich für mich, dass ich helfe, wenn ein Kind vor mir steht und weint, weil das Fahrrad kaputt ist. Meistens sind solche Probleme leicht zu beheben. Und natürlich können die Kinder auch zu mir kommen, wenn sie im Hof etwas verloren haben“, erzählt er. Die Arbeit mit Kindern macht mir einfach Spaß und muntert mich auf“, so die gute Seele Klestil. „Mein Job ist abwechslungsreich und ich freue mich, wenn ich gebraucht werde.“ Die Kinder danken es ihm mit Zuneigung und auch Respekt. Und die Eltern sind froh, so jemanden wie ihn zu haben, der auch darauf Acht gibt, dass keine schulfremden Personen das Areal betreten.
(gekürzter Artikel aus der Wiener Bezirkszeitung, Nr. 32 / 11.08.2010)